1. Frauen: Knappe Niederlage in Angermünde

Nach einer guten Leistung im Spiel letzte Woche gegen Preußen und einem erfolgreichen Trainingsspiel am Donnerstag gegen Falkensee machten wir uns am Samstag motiviert auf den Weg nach Angermünde. Das Hinspiel ging mit 24:29 verloren, wir waren aber fest entschlossen, dieses Mal die Punkte nach Berlin zu holen. Da aus verschiedenen Gründen nur ein dezimierter Kader zur Verfügung stand, haben sich Isa, Ina, Sandra und Mimi aus den 2. Frauen netterweise bereit erklärt, auszuhelfen – ein großes Dankeschön für euren Einsatz!

Anfangs verlief das Spiel etwas schleppend. Zwar konnten wir den ersten Treffer setzen, nutzten das aber nicht, um gut ins Spiel zu finden. Immer wieder verloren wir den Ball aufgrund von technischen Fehlern und auch die Trefferquote ließ zu wünschen übrig. Dementsprechend liefen wir die ganze Zeit einem knappen Rückstand hinterher. Die Abwehr fand im Verlauf der ersten Halbzeit aber besser ins Spiel und stelle Angermünde teilweise vor Probleme. Trotzdem schafften sie es immer wieder, ihre Außen frei zu spielen. Glücklicherweise hielt Josi im Tor mehr als die Hälfte dieser freien Würfe, sodass es nach 30 Minuten 9:8 für Angermünde stand. Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen wir ein wenig, Angermünde konnte sich gleich einen drei Tore Vorsprung erarbeiten. Durch eine starke Abwehrleistung und einige schnelle Tore durch Toni, glichen wir jedoch zum 11:11 aus und gingen kurzzeitig sogar in Führung. Doch Angermünde kämpfte weiter und lag schnell selbst wieder vorne. Wir liefen also erneut einem Rückstand hinterher, den wir auch in der hektischen Schlussphase denkbar knapp nicht mehr aufholen konnten: Nach einem abgepfiffenen 7m von Angermünde vier Sekunden vor Ende des Spiels brachte Nici noch irgendwie den Ball zu Alina an den Kreis. Sie wurde gefoult und bekam selbst einen 7m zugesprochen. Diesen verwandelten wir leider nicht zum verdienten Unentschieden. Endstand 20:19 für Angermünde.

Insgesamt war das Spiel von vielen technischen Fehlern, Fehlwürfen und Ballverlusten geprägt. An dieser Stelle müssen leider auch die Schiedsrichter erwähnt werden, die offensichtlich nicht verstanden haben, dass gute Schiedsrichter sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht auffallen. Stattdessen haben sie sich zunehmend in den Vordergrund gestellt, auf beiden Seiten durch nicht nachvollziehbare Entscheidungen immer wieder den Spielfluss unterbrochen und maßgeblich in den Spielverlauf eingegriffen.

Jetzt heißt es aber nach vorne blicken: In den nächsten zwei Wochen spielen wir gleich zweimal gegen Neukölln, nächsten Samstag um 17:30h steht zunächst das Pokal-Viertelfinale an. Bis dahin – Attacke!

Eure 1. Frauen