1.Männer nutzen Chance im Pokal-Achtelfinale

Nach einer Woche Videostudium durch Trainer und Spieler wollten wir den Verbandsligisten TSV Rudow ärgern. Wir hatten im Vorfeld die Stärken und Schwächen des Gegners ausgemacht und nun galt es, dies in die Praxis umzusetzen. Die Marschrichtung war natürlich eigentlich auf ihren Torschützen ausgelegt, doch dieser spielte gar nicht mit. Mit nur einer Trainingseinheit nach den Feiertagen legte das Team erst mal einen 5:0 Lauf hin und nötigte den gegnerischen Trainer nach 5 Minuten zur Auszeit. Aus einer bärenstarken Deckung heraus, in der sich insbesondere Jan-Philip auszeichnete und mit einer überragenden Leistung von Phillip im Tor konnten wir die Hälfte aller Tore durch Gegenstöße erzielen. Die erste Halbzeit schlossen wir mit einem 6-Tore-Polster ab (16:10) und wenn wir etwas konzentrierter gewesen wären, hätte es noch höher für uns ausfallen können, denn es gab doch einige technische Fehler und überhastete Würfe.

In der 40.Minute konnte Rudow dann auf einen 4-Tore-Rückstand verkürzen, dies war aber nur ein kurzes Aufflackern. Florian, der jetzt das Tor hütete, stand Phillip in nichts nach und so spielten wir auch die zweite Halbzeit sehr souverän runter und ziehen verdient mit 33:25 ins Pokal-Viertelfinale ein.
Ab genau dieser 40.Minute gab es einige unschöne Szenen durch Stoßen von hinten bzw. von der Seite ohne dass unsere Spieler eine Chance auf Körperkontrolle hatten. Die Folge waren 2-Minuten-Strafen und sogar eine Rote Karte für den Gegner. Schade, dass man von Seiten Rudows zu solchen Mitteln greifen musste, es ist hier immer noch Breitensport und geht nicht um den EM-Titel! Unsere Deckung geht auch hart zur Sache, aber Verletzungen des Gegners in Kauf zu nehmen, ist keine Option. Aber ein Glück sind unsere Jungs keine Weicheier.

Fazit:
Wir hatten eine erfreuliche 61 %ige Wurfquote, unsere Torhüter haben 34 Bälle gehalten, 27 Mal brillierten wir mit hervorragendem Deckungsverhalten, davon konnte der Gegner 16 Mal mit Jan-Philip Kontakt aufnehmen. Die 4 A-Jugendlichen sind fester Bestandteil des Teams und es gibt bei ihrem Einsatz keinen Bruch im Spiel, obwohl ja kaum gemeinschaftliches Training stattfindet. Wir freuen uns jetzt schon auf die kommende Saison. Toll zu sehen, dass die Mannschaft Ihre Chance, nach der Disqualifikation von Narva im Pokalwettbewerb ergriffen und gezeigt hat, dass man perspektivisch auch mit der Verbandsliga mithalten kann.

Vielen Dank an unseren vielen Fans, die den Weg in die Halle gefunden und uns so toll unterstützt haben.
Das Erreichen des Viertelfinales ist seit den NuLiga-Aufzeichnungen ab der Saison 2012/2013 das erste Mal im Männerbereich. Mal sehen, welches Team uns zugelost wird.

Staude