1. Frauen: Eine Halbzeit reicht nicht – Spielbericht gegen VFV Spandau

Nach der ärgerlichen Auswärtsniederlage in der letzten Woche in Angermünde wollten wir wieder voll motiviert in das Spiel gegen die VfV Spandau starten. Die Voraussetzungen hierfür waren jedoch mehr als bescheiden. So mussten wir leider nach den Ausfällen von Maddel, Laura und Vany, in dem Spiel auch noch krankheitsbedingt auf Toni verzichten und auch manch Anderer war gerade erst wieder genesen. Dadurch war vor allem der Rückraum nur sehr dünn besetzt und wir mussten improvisieren. Ein Dank geht hier nochmal an die liebe Karo, die wie immer, wenn Not am Mann ist, eingesprungen ist ,um uns zu unterstützen. Doch von all dem wollten wir uns nicht unterkriegen lassen und das Beste aus der Situation machen.

So begannen wir auch das Spiel. In der Abwehr wurde aggressiv zugepackt und mit einer offensiveren Deckung gelang es uns gut die Räume zu schließen und die Spandauerinnen so vor das ein oder andere Problem zu stellen. Im Angriff versuchten wir vor allem durch das schnelle Spiel zu Toren zu kommen, was in der ersten Halbzeit gut gelang. Es entwickelte sich ein anfänglich ausgeglichenes Spiel (4:4). Durch jedoch nicht gut herausgespielten und unentschlossenen Abschlüssen kamen die Spandauerinnen zu einfachen Tempogegenstoßtoren. Von diesen konnten auch unsere am heutigen Tag gut aufgelegten Torhüterinnen nicht alle entschärfen, wodurch wir mit einem 7:11 Rückstand in die Kabine gingen.

In der zweiten Halbzeit zeigten wir plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Im Angriff konnte keine Lösung gefunden werden um zum Torerfolg zu kommen oder der Ball konnte nicht im Tor untergebracht werden. Dadurch kamen die Spandauerinnen immer wieder zu einfachen Toren über die erste, aber auch zweite Welle und wir bekamen kein Zugriff mehr auf das Spiel. Somit konnten sie sich immer weiter absetzten von 8:14 auf 9:28 und schließlich dem Endstand von 12:28. Erfreulich war, dass Alina nach langer Zeit heute das erste Mal wieder auf der Bank Platz genommen hat, wenn auch nur zum Werfen der 7-m.

Jetzt geht es darum sich wieder neu zu motivieren und das nächste Spiel am Samstag in Luckenwalde in Angriff zu nehmen.

Es haben gespielt: Jacki, Joey, Franzi (1) , Änni (3) , Nici (1), Bea, Karo (1), Josi (1) , Jana (3), Patti, Isi , Nessi, Alina (2)