1. Frauen unterliegen ganz knapp mit 29:28 den Damen aus Spandau! Schade, da wäre mehr drin gewesen…

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…Dass es nicht gerade einfach werden würde auswärts in Spandau zu punkten war uns bewusst, auch wenn die Spandauer Damen zuletzt unerwartet im Spiel gegen die Füchse Punkte liegen gelassen haben. Vor allem aufgrund unseres verletzungsbedingten minimierten Kaders waren wir nicht die Favoriten in dieser Partie. Aber schon in den letzen Wochen hat unser Team Kampfgeist, Willen und Leidenschaft gezeigt und so die Punkte geholt. Genau daran wollten wir anknüpfen, schließlich hatten wir nix zu verlieren!

Das Spiel begann auf beiden Seiten eher schleppend, von den ersten fünf Toren der Gegner wurden alleine drei per 7m erzielt. Mit der Zeit entwickelte sich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Wir konnten uns zunächst bis auf 5:9 absetzen, doch wir verschenkten den Vorsprung schnell wieder aufgrund einer unnötigen 2min Zeitstrafe. In der ersten Halbzeit fiel es uns schwer die Anspiele an den Kreis zu verhindern und so konnte sich Spandau bis zum Pausenpfiff mit drei Toren absetzen. 16:13 lautete der Halbzeitstand. Nun hieß es weiter ackern… und das taten wir. Wir starteten recht gut in die zweite Halbzeit und glichen mit dem 18:18 aus. Anschließend ließen wir leider oftmals schön ausgespielte Situationen, teilweise sogar in Überzahl, liegen und so stand es auch schon wieder 23:20 für die Gastgeber. Doch wir ließen uns nicht abschütteln, auch wenn die Manndeckung auf unsere Spielmacherin Alina Rauhut uns das Leben erschweren sollte. Es gelang uns in dieser Phase gut die Gegner zu technischen Fehlern zu zwingen und so stand ein 25:25 auf der Anzeigetafel. Jetzt wurde es spannend! Zitat aus dem Publikum: ,,Das ist ja ein echter Handballkrimi!“ Letztendlich konnten die Damen aus Spandau ein entscheidendes Tor mehr werfen und das Endergebnis lautete 29:28. Ob die Entscheidung der Unparteiischen nun verständlich ist insgesamt vier Zuspiele bei angezeigtem Zeitspiel zuzulassen und die Zeit in einer so entscheidenen Phase einfach bei einer Unterbrechung weiterlaufen zu lassen ist fraglich, aber nun gut, ändern können wir daran eh nix! Schade ist nur, dass wir uns nicht selbst für unsere Arbeit belohnen konnten. Ein ausgeglichenes 28:28 wäre vermutlich das gerechteste Ergebnis für diese spannende Partie gewesen. Aber was soll’s, wenn wir im Rückspiel die Absprache im Innenblock verbessern und unsere Chancen besser verwerten, kann das Ergebnis schon wieder andersrum sein. Hervorzuheben ist noch das erste Tor unserer frisch gebackenen Mutti Karoline nach ihrem Comeback! Schön, dass du wieder da bist Karoline!

Bis bald, ATTACKE eure 1. Frauen!