A1 on tour!

Unser einziges wirkliches Auswärtsspiel führte uns in den hohen Norden nach Ahlbeck auf Usedom.

Um nicht Gefahr zu laufen, aufgrund der beginnenden Herbstferien zu spät zum Spiel zu erscheinen, starteten wir schon einen Tag vorher mit drei Pkw´s und einem Kleinbus. Nach einigen Schwierigkeiten im Vorfeld für fast 20 Personen Unterkünfte und Essen zu buchen, ist uns dies dann aber gut gelungen, fast wie bei den Profis.

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Den Freitagabend ließen wir nach einer 3-4 stündigen Anreise beim Abendessen in einem griechischen Restaurant ausklingen und alle, insbesondere die Fahrer, waren platt von der Fahrt und so ging es nach dem Essen für die Spieler und den Trainer in die Jugendherberge und die Fahrer fielen in Ihre Betten in einer Frühstückspension.

Am Samstagmorgen stärkten sich alle bei einem Frühstück und dann wurde Ahlbeck erkundet.

Nach einem Strandspaziergang stärkten sich die Jungs noch mit Spaghetti Bolognese und die Vorfreude auf das Spiel stieg.

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Leider wurde die Halle sehr spät geöffnet. Usedom trat mit einer gemischten Mannschaft aus A- und B-Jugend an, sodass das Videomaterial, das wir aus Berlin hatten nicht ganz aussagekräftig war.

Die erste Halbzeit gehörte uns, mit einer sehr stabilen Abwehr konnten wir viele Gegenstöße laufen. Unsere Spieler steckten das überharte Einsteigen (Stoßen in der Luft, mehrfaches massives Angehen mit Ellbogen Richtung Hals) des Gegners gut weg. Hier konnte man gut erkennen, wie wichtig die Übungen zur „Stabi“ im Training sind. Vom Gegner verletzten sich 3 Spieler bei ihren eigenen Aktionen – unsere Schütteln sich einmal (insbesondere Jan) und dann ging es weiter.

Der Halbzeitstand war dann deutlich – 14:22 für uns.

Die zweite Halbzeit haken wir lieber ab, es passierte leider das, was nicht passieren sollte. Vorschnelle Abschlüsse blieben torlos und der Gegner bestrafte es auf der anderen Seite mit diversen Gegentoren. Minutenlang gelang uns kein Tor, was unsere in Berlin gebliebenen Eltern bei der Betrachtung des „Livetickers“ zu der Frage brachte, ob der Trainer die Spieler in der Kabine eingeschlossen hätte. Aus diversen Überzahlsituationen (2-Minuten-Strafen des Gegners) und Siebenmetern für uns, konnten wir auch kam etwas machen. Egal – wir retteten den Sieg ins Ziel – Endstand 29:31.

Fazit:

Wenn wir die Leistung aus der ersten Halbzeit auf die Platte bringen, gibt es eigentlich kaum etwas zu meckern. Die Wurfquote lag durch die mäßige zweite Halbzeit am Ende noch bei 56 %, die Quote der Torhüter lag bei guten 45 %. Die „Greifswalder“ Schiedsrichter hätten nach unserem Geschmack gerne noch mehr 2-Minuten-Strafen wegen Stoßen in der Luft und das mehrfache Angehen mit dem Ellbogen gut mit „Rot“ bestrafen können, denn das kam einer Tätlichkeit schon sehr nahe, aber 10 2-Minuten-Strafen an die SG Vorpommern sprechen auch schon Bände. Es geht nicht um gesunde Härte, wir decken auch hart, aber die eben beschriebenen Fouls müssten ein „no go“ sein. Das sieht der Gegner natürlich anders. Hier findet man den  Link zum Spielbericht der „Vorpommern“-    http://www.usedom-handball.com/nachrichten/knappe-heimniederlagen-der-sg-vorpommern-in-der-ostsee-spree-liga

Vielen Dank an alle mitfahrenden Eltern, Joachim und Daniel und natürlich bei unseren Fahrern Martin Paxmann und Andreas Heck, sowie an alle, die bereit waren die Mehrkosten für die Übernachten und Verpflegung mitzutragen, damit die Jungs voll fokussiert ins Spiel gehen konnten.

Staude