Mete-Eksi-Preis 2015 – ein Jahr danach!

Vor einem Jahr sind die Spieler der aktuellen A-Jugend mit dem Mete-Eksi-Preis geehrt worden.foto-fb

Vom Mai 2015 bis zu den Sommerferien in diesem Jahr wurde regelmäßig weiter mit den Kindern aus dem nahegelegenen Asylantenheim Sport getrieben.

Durch die Unterstützung vieler Personen und aus den Geldern des Mete-Eksi-Preises wurden 100 Kindern zum letzten Weihnachtsfest mit einem Weihnachtspaket (SG-Shirt, kurze Sporthose, Spiel- oder Schulsachen und Süßigkeiten) beschert. Zu diesem Zeitpunkt wurden in dem Heim Personen aus anderen Herkunftsländer untergebracht, die Einstellung dieser Personen zu festen Terminen gestaltete sich zunehmend schwieriger. Manchmal stand man zum Abholtermin alleine da, weil gar keine Kinder anwesend waren, mal waren sie viel zu klein dafür oder hatten einfach keine Lust. Es wurde von Woche zu Woche schwieriger. Hinzu kam, dass wir schon ab Mai nur noch ½ Stunde Hallenzeit für diese Maßnahme durch das Sportamt bewilligt bekommen haben und die Entsperrung der Hallen in Reinickendorf leider auch bis heute noch nicht stattgefunden hat.

Aus diesen Gründen und dass sich unsere Spieler jetzt fast alle in der Abiturphase befinden bzw. schon studieren oder arbeiten, wurde das Projekt zum Schuljahresbeginn beendet.

Es hat unsere jungen Spieler um ihren Trainer Christoph Staude aber sehr geprägt. Er arbeitet aktuell mit dem Projekt der Füchse Berlin „Profis machen Schule“ an 2 Schulen als Trainer im Schulunterricht mit, u.a. auch mit Migrationsklassen. 4 Spieler (Jan, Luca, Tim und Cederic) haben Jugendmannschaften bei uns übernommen bzw. trainieren sie weiter.

Am vorletzten Wochenende wurde von uns als Gewinner 2015 durch Christoph eine Laudatio auf den diesjährigen Gewinner des Mete-Eksi-Preises gehalten (Bild zeigt die Gewinner-Schule mit Ayla und ihrer Familie und Christoph).laudatio_mete2016

Fazit:

Unsere jungen Sportler haben durch dieses Projekt Kontakt mit Menschen anderer Nationalitäten bekommen und erfahren, was Abschiebung bedeutet, wenn Kinder wochenlang am Freitag begeistert durch die Halle flitzten und dann von einem auf dem nächsten Tag nicht mehr da waren. Man konnte die Fortschritte mit dem Erlernen der deutschen Sprache sehen und wie glücklich sie waren, aus diesem Heimumfeld für ein paar Minuten rauszukommen.